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Pressemitteilung zum Großhandel

274/2026/53/G
Fürth, den 2. Oktober 2026

Nominaler Umsatz des Großhandels in Bayern insgesamt wächst in den ersten sieben Monaten 2026 um 5,5 Prozent, realer Umsatz um 1,5 Prozent

Hohe Umsatzsteigerungen im „Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Großhandel und in der Handelsvermittlung“1) mitteilt, steigt der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) in den ersten sieben Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 5,5 Prozent und real um 1,5 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 0,2 Prozent.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Großhandel und in der Handelsvermittlung“ weiter berichtet, steigt der Umsatz im „Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen“ (Produktionsverbindungshandel) in den ersten sieben Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 9,8 Prozent und real um 3,2 Prozent. Die höchsten Zuwächse unter den Sparten des Großhandels meldet der „Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“ mit einer Zunahme des nominalen Umsatzes um 13,9 Prozent und des realen Umsatzes um 8,6 Prozent.

In der Wirtschaftsgruppe „Sonstiger Großhandel“ wächst der nominale Umsatz um 10,3 Prozent, allerdings nimmt hier der reale Umsatz um 1,5 Prozent ab. Der reale Umsatzrückgang in der Wirtschaftsgruppe „Sonstiger Großhandel“ beruht auf den Umsatzrückgängen im „Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen“ und im „Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug“. Der nominale Umsatz dieser beiden Wirtschaftsklassen steigt in den ersten sieben Monaten 2026 ebenso wie der nominale und der reale Umsatz der fünf weiteren Wirtschaftsklassen des „Sonstigen Großhandels“.

Im „Großhandel mit Konsumgütern“ (Konsumtionsverbindungshandel) steigt der nominale Umsatz um 0,3 Prozent, während der reale Umsatz um 0,8 Prozent sinkt. In der Handelsvermittlung nimmt der nominale Umsatz um 4,2 Prozent zu und der reale Umsatz um 3,0 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten wächst im Produktionsverbindungshandel um 0,1 Prozent. In der Handelsvermittlung geht sie um 0,5 Prozent zurück, im Konsumtionsverbindungshandel sinkt sie um 0,3 Prozent.

Tabelle mit Umsatz und Beschäftigte von Geschäftsfeldern rechtlicher Einheiten im Großhandel in Bayern im Juli und im Jahr 2026 - Öffnet große Ansicht

Hinweise:
1)Die „Monatsstatistik im Großhandel und in der Handelsvermittlung“ wurde zum Berichtsmonat Juni 2026 umfassend methodisch weiterentwickelt. Neben der Umstellung auf das neue Basisjahr 2021 werden Laspeyres-Indizes anstelle von Messzahlen ausgewiesen. Zudem wurde die Darstellungseinheit von rechtlichen Einheiten auf Geschäftsfelder rechtlicher Einheiten umgestellt.

Die monatliche Statistik im Großhandel und in der Handelsvermittlung wird im Mixmodell durchgeführt. Bei diesem Mixmodell werden große Unternehmen oberhalb der gesetzlich definierten Abschneidegrenze in einer Stichprobenerhebung direkt befragt. Die Angaben zum Umsatz und zur Anzahl der Beschäftigten der übrigen Unternehmen unterhalb dieser Abschneidegrenze werden von den Finanzverwaltungen und der Bundesagentur für Arbeit geliefert.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.

Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 40 erscheint:
„Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Kraftfahrzeughandel und Großhandel im Juli 2026“ (Bestellnummer: G1200C).