Pressemitteilung

009/2016/56/F
Fürth, den 15. Januar 2016

Bayerns Bauhauptgewerbe mit Umsatz auf Vorjahresniveau

Auftragseingänge deutlich höher als im November 2014, Personalstand dagegen niedriger

Das Bauhauptgewerbe in Bayern erwirtschaftete im November 2015 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,40 Milliarden Euro und damit ein Umsatzergebnis etwa auf Vorjahresniveau (+0,1 Prozent gegenüber November 2014). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, haben zu dieser Gesamtentwicklung allein der Wohnungsbau sowie der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen mit Umsatzsteigerungen beigetragen (+10,5 Prozent bzw. +13,6 Prozent). Alle anderen Bausparten verzeichneten Umsatzrückgänge, und zwar bis zu 14,2 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau). Die Auftragseingänge der Branche bezifferten sich im aktuellen Berichtsmonat auf einen Gesamtwert von 952,4 Millionen Euro (+23,1 Prozent) und der Personalstand auf zusammen 82 575 tätige Personen (-1,7 Prozent).

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern im November 2015 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,40 Milliarden Euro, was im Wesentlichen einem Ergebnis auf Vorjahresniveau entspricht (+0,1 Prozent gegenüber November 2014). Zu dieser Gesamtentwicklung haben allein der Wohnungsbau sowie der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen mit Umsatzsteigerungen beigetragen (+10,5 Prozent bzw. +13,6 Prozent). Alle anderen Bausparten hatten im Vergleich zum Vorjahresergebnis Umsatzrückgänge zwischen 2,8 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 14,2 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) hinzunehmen. Das aktuelle Umsatzergebnis im bayerischen Bauhauptgewerbe regional auf Ebene der Regierungsbezirke betrachtet, zeigt, dass die bauhauptgewerblichen Betriebe in Oberbayern, Oberfranken und Unterfranken ihre Umsätze gegenüber November 2014 im Mittel deutlich steigern konnten, darunter am stärksten die in Oberbayern ansässigen Betriebe mit einem Plus von 9,2 Prozent auf insgesamt 370,1 Millionen Euro.

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Bayern beliefen sich im aktuellen Berichtsmonat auf einen Gesamtwert von 952,4 Millionen Euro und übertrafen damit das Vorjahresergebnis deutlich um fast ein Viertel (+23,1 Prozent). Für diesen Zuwachs zeichneten sich ausgenommen den gewerblichen und industriellen Tiefbau (-9,3 Prozent) alle Bausparten verantwortlich, darunter mit weit überdurchschnittlichen Steigerungsraten der Wohnungsbau (+27,6 Prozent), der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+33,5 Prozent) sowie der gewerbliche und industrielle Hochbau (+34,7 Prozent). Der bedeutende Zuwachs bei der letztgenannten Bausparte von 280,1 Millionen Euro auf 377,3 Millionen Euro ist auf Großaufträge zurückzuführen, die im Zusammenhang mit dem Güterverkehrszentrum Ingolstadt stehen.

Mit insgesamt 82 575 tätigen Personen waren im bayerischen Bauhauptgewerbe Ende November 2015 weniger Mitarbeiter beschäftigt als vor einem Jahr (-1,7 Prozent). Diese Beschäftigten erbrachten im aktuellen Berichtsmonat an 21 Arbeitstagen (November 2014: 20 Arbeitstage) eine Leistung von insgesamt 9,2 Millionen Arbeitsstunden (+3,0 Prozent) und bezogen dafür eine Bruttoentgeltsumme in Höhe von 301,5 Millionen Euro (+3,6 Prozent). Die mit Abstand meisten Beschäftigten (47,8 Prozent; -0,2 Prozent) waren im Wirtschaftszweig „Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)“ tätig. Das dortige Arbeitspensum belief sich aktuell auf fast 4,3 Millionen Stunden (+6,0 Prozent) und das entsprechende Bruttoentgelt auf insgesamt 141,8 Millionen Euro (+6,7 Prozent).