Landkreise und kreisfreie Städte

Die Ergebnisse der neuen Vorausberechnung 2020 bis 2040 zeigen, dass die unterschiedlichen regionalen Entwicklungspfade den Freistaat auch weiterhin prägen. 

In den oberbayerischen Landkreisen Pfaffenhofen a.d.Ilm (+11,3%), Dachau (+10,5%) und Ebersberg (+10,3%) im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt München (+8,2%) werden bis zum Jahr 2040 die stärksten Bevölkerungszuwächse erzielt. Ebenfalls moderate bis hohe Steigerungen ihrer Einwohnerzahl können unter den kreisfreien Städten in Bayern z. B. das niederbayerische Landshut (+10,2%), das schwäbische Kaufbeuren (+7,4%), das mittelfränkische Fürth (+6,0%) und das oberpfälzische Regensburg (+3,7%) verzeichnen. Die kreisfreien Städte Bamberg (-1,5%) in Oberfranken und Aschaffenburg (+1,1%) in Unterfranken können mit einer eher stabilen Bevölkerungsentwicklung rechnen.

An der Landesgrenze herrschen dagegen häufiger konstante bis abnehmende Verhältnisse vor. Allerdings fallen die Bevölkerungsverluste aufgrund der auch in den grenznahen Gebieten zu verzeichnenden Wanderungsgewinne deutlich moderater aus, als in früheren Vorausberechnungen.

Diese und weitere zentrale Ergebnisse der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung sind nachfolgend abrufbar.