Pressemitteilung

232/2016/53/G
Fürth, den 19. August 2016

Bayerische Waren in der Welt begehrt

Exporte im ersten Halbjahr 2016 bereits bei 92 Milliarden Euro, Importe bei 82 Milliarden Euro

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im ersten Halbjahr 2016 Waren im Wert von 91,6 Milliarden Euro, 4,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 81,8 Milliarden Euro (+3,6 Prozent). 57 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 62 Prozent), davon gingen wiederum 35 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 36 Prozent). – Im Juni 2016 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 16,6 Milliarden Euro (+8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und importierte Waren im Wert von 14,1 Milliarden Euro (+4,0 Prozent).

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik exportierte die bayerische Wirtschaft in den ersten sechs Monaten 2016 Waren im Wert von knapp 91,6 Milliarden Euro, dies sind 4,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 57 Prozent der Exporte wurden in die EU-Mitgliedsstaaten geliefert, 35 Prozent aller Exporte wurden in die Euro-Länder ausgeführt.

Im ersten Halbjahr 2016 importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von rund 81,8 Milliarden Euro (+3,6 Prozent). 62 Prozent der Importe bezog Bayerns Wirtschaft aus den Ländern der Europäischen Union, 36 Prozent der Importe kamen aus den Ländern der Euro-Zone.

Die höchsten Exportergebnisse erzielte Bayerns Wirtschaft in den ersten sechs Monaten 2016 im Handel mit den USA (10,1 Milliarden Euro), dem Vereinigten Königreich (7,7 Milliarden Euro), China (7,5 Milliarden Euro), Österreich (7,3 Milliarden Euro), Frankreich (6,3 Milliarden Euro) und Italien (5,9 Milliarden Euro).

Die wichtigsten Importländer Bayerns waren Österreich (7,6 Milliarden Euro), China (7,1 Milliarden Euro), die Tschechische Republik (6,5 Milliarden Euro) und die USA (5,8 Milliarden Euro).

„Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (19,9 Milliarden Euro), „Maschinen“ (13,8 Milliarden Euro) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (7,2 Milliarden Euro) erzielten in den ersten sechs Monaten 2016 den höchsten Exportwert.

Die bedeutendsten Importgüter waren „Ma-schinen“ (8,7 Milliarden Euro), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (7,2 Milliarden Euro), „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (5,3 Milliarden Euro), „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung“ (5,2 Milliarden Euro) und „Elektronische Bauelemente“ (5,0 Milliarden Euro).

Im Juni 2016 erzielte Bayerns Wirtschaft ein Exportvolumen von über 16,6 Milliarden Euro (+8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und ein Importvolumen von über 14,1 Milliarden Euro (+4,0 Prozent).

 

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Juni 2016“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

 

Der Außenhandel Bayerns im Juni und im Jahr 2016