Pressemitteilung

221/2018/35/M
Fürth, den 30. August 2018

Inflationsrate in Bayern im August 2018 bei 2,2 Prozent

Energiepreise deutlich gestiegen

Im Vergleich zum August des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 2,2 Prozent erhöht; im Juli 2018 lag die Inflationsrate ebenfalls bei +2,2 Prozent. Zu der höheren Teuerungsrate hat maßgeblich der Anstieg der Energiepreise beigetragen. So sind binnen Jahresfrist die Preise für Heizöl (+29,0 Prozent) und Kraftstoffe (+12,8 Prozent) spürbar gestiegen. Aus dem Bereich der Nahrungsmittel haben sich einzelne Molkereiprodukte wie Sahne (+28,0 Prozent) und Frischkäse (+11,8 Prozent) deutlich verteuert. Die Preise für Obst (+2,5 Prozent) und Gemüse (+2,7 Prozent) sind binnen Jahresfrist nur leicht überdurchschnittlich gestiegen. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, haben sich die Verbraucherpreise gegenüber dem vorangegangenen Juli im Gesamtniveau um 0,2 Prozent erhöht. Leichtere Preiserhöhungen waren bei Kraftstoffen (+1,2 Prozent) und Heizöl (+3,3 Prozent) zu beobachten. Mit der beginnenden Einführung der Herbst- und Wintermode sind binnen Monatsfrist die Preise für Bekleidungsartikel (+6,7 Prozent) wieder deutlich gestiegen.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im August 2018 bei +2,2 Prozent; im vorangegangenen Juli hatte sie ebenfalls bei +2,2 Prozent gelegen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, läge die Inflationsrate bei +1,6 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich. So sind die Preise für Sahne (+28,0 Prozent) und Frischkäse (+11,8 Prozent) spürbar gestiegen. Auch Eier (+11,4 Prozent) haben sich deutlich verteuert. Bei Quark (-4,3 Prozent) war hingegen ein Preisrückgang zu beobachten. Die Preise für Obst (+2,5 Prozent)  und Gemüse (+2,7 Prozent) haben sich leicht überdurchschnittlich erhöht.

Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem August des Vorjahres um 29,0 Prozent gestiegen. Auch das Preisniveau für Kraftstoffe (+12,8 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist spürbar erhöht. Leichte Preiserhöhungen waren bei Gas (+0,2 Prozent) und Strom (+1,2 Prozent) zu beobachten.

Vergleichsweise moderat verläuft im Landesdurchschnitt weiterhin die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem August des Vorjahres erhöhten sie sich um 2,1 Prozent. Niedriger als im Vorjahr waren hingegen im August die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher insbesondere Fernsehgeräte (-11,8 Prozent) und tragbare Computer (-5,0 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,2 Prozent gestiegen. Überdurchschnittlich haben sich binnen Monatsfrist die Preise für Kraftstoffe (+1,2 Prozent) und Heizöl (+3,3 Prozent) erhöht. Nach den kräftigen Preisrückgängen im Vormonat sind mit der beginnenden Einführung der Herbst- und Wintermode die Preise für Bekleidungsartikel (+6,7 Prozent) wieder deutlich gestiegen.

Die Presseinformation zum Berichtsmonat August 2018 enthält vorläufige Ergebnisse.

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern im August 2018 sowie Jahreswerte von 2015 bis 2017 mit tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M1201C 201808) und "Verbraucherpreisindex für Bayern. Monatliche Indexwerte von Januar 2013 bis August 2018 (mit Gliederung nach Haupt- und Sondergruppen)" (Bestellnummer: M1301C 201808).

Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

 

Verbraucherpreis